55. Viennale endet mit „La Villa“ und einem Preisregen

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Von pin

    Mit dem Film „La Villa“ von Robert Guediguian geht am Donnerstag die 55. Viennale zu Ende. Bei der Galavorstellung im Wiener Gartenbaukino gibt es aber nicht nur eine dramatische Familiengeschichte auf der Leinwand zu erleben, sondern werden in bewährter Manier auch die Wiener Filmpreise verliehen. Beim alljährlichen Filmfest waren heuer in zwei Wochen rund 200 Werke zu sehen.

    Das Festival stand dabei ganz im Zeichen seines im Sommer überraschend verstorbenen Langzeitdirektors Hans Hurch. Er stand dem Filmreigen gut 20 Jahre vor. Die Fertigstellung der diesjährigen Programmierung hat Franz Schwartz als interimistischer Leiter übernommen, in den nächsten Tagen soll dann die Ausschreibung des Postens für die Festivalausgaben ab 2018 folgen. Als Stargäste konnte Schwartz heuer unter anderen Österreichs Hollywoodexport Christoph Waltz, dem auch eine Personale gewidmet war, und die britische Schauspielerin Vanessa Redgrave begrüßen.