Wels kommt aus der Pause, Gmunden ohne zwei Stützen

50

Wels kommt aus der Pause, Gmunden ohne zwei Stützen

WELS. Basketball-Derby am Sonntag unter konträren Voraussetzungen.

Wels kommt aus der Pause, Gmunden ohne zwei Stützen

Davor Lamesic, Wels-Kapitän Bild: GEPA pictures

Nicht nur die Bundesliga-Tabelle, sondern auch das Head-to-head bringt die Basketball-Vormachtstellung der Gmunden Swans in Oberösterreich zum Ausdruck. Bezieht man die beiden Vorbereitungsmatches ein, dann haben die "Korbjäger" vom Traunsee sämtliche vier Duelle mit dem WBC Raiffeisen Wels für sich entschieden.

Klar, dass die drittplatzierten Messestädter im 75. Derby gegen den zweitplatzierten Lokalrivalen am Sonntag (19 Uhr) mit dem Heimvorteil im Rücken heiß auf eine Trendumkehr sind. "Natürlich können wir Gmunden weh tun", weiß Wels-Kapitän Davor Lamesic, dessen Team vor dem gestrigen Cup-Achtelfinale in Villach (bei Druckbeginn dieser Ausgabe noch im Gange) satte 15 Tage ohne Pflichtspiel war. So etwas ist nicht förderlich, um einen Rhythmus aufzubauen.

Die Gmundner, die im Pokal auf Celovec (Slo) trafen, befanden sich hingegen im Game-Modus. Allerdings nicht ohne Nebengeräusche. Dass mit Daniel Friedrich und Alex Wesby zwei Stützen wochenlang aufallen, stempelt die Swans nicht zu Favoriten. Darüber hinaus ist Povilas Gaidys körperlich auch nicht auf der Höhe. Neuzugang Michael Ojo wird sicher eine gewisse Anlaufzeit benötigen, um im Ensemble eine tragende Rolle zu spielen.

"Wir müssen voll dagegen halten, es wird eine enge Geschichte, das hat man schon in den ersten beiden Liga-Begegnungen gesehen", glaubt Gmundens Trainer Bernd Wimmer. In Wels gewannen die Swans 69:65, zu Hause 78:73. Damit schraubten sie die Gesamt-Bilanz gegen den WBC auf 53 Siege bei 21 Niederlagen.