Doping: Russlands Topstar holt zu Gegenschlag aus

58

LAUSANNE. Präsident Thomas Bach und sein Exekutivkomitee haben bei der heute in Lausanne beginnenden Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees selten so viel Konfliktstoff auf dem Tisch gehabt.

Doping: Russlands Topstar holt zu Gegenschlag aus

Bild: EPA

Doping in Russland und ein Olympia-Ausschluss der Sportmacht, Korruptionsverdacht um die Vergabe der Spiele 2020 in Tokio und Sorgen um die Vorbereitung der Sommerspiele in zehn Wochen in Rio de Janeiro stehen auf der Agenda.

Dazu kommt jetzt eine Aussage der zweifachen Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa (Rus): "Auch in anderen Ländern wie Amerika, England, Deutschland, Kenia – meine Finger genügen zur Aufzählung nicht – wurden Sportler gesperrt", sagte sie dem russischen Fernsehsender RT. "Wir als Russland haben nie darum gebeten, dass deren Verbände wegen systematischen Dopings auch suspendiert würden." Sie, die seit 20 Jahren weltweit Dopingproben abgegeben habe, sei empört, dass sie wegen der Suspendierung des russischen Leichtathletikverbandes derzeit nicht an internationalen Wettbewerben teilnehmen dürfe.