Admira besiegte Angstgegner Ried

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MARIA ENZERSDORF. Zwei Tage nach der vorerst verweigerten Lizenz hat es für die Admira ein Erfolgserlebnis im sportlichen Bereich gegeben. Die Südstädter feierten gegen die SV Ried einen 1:0-(1:0)-Heimsieg.

Admira Ried

Benjamin Sulimani (Admira, rechts) traf zu 1:0, Clemens Walch konnte das nicht verhindern.  Bild: (GEPA pictures)

Admira liegt damit schon drei Punkte vor dem Abstiegsplatz, weil Schlusslicht SC Wiener Neustadt bei der Austria eine 1:2-Niederlage kassierte.

Dank des Treffers von Benjamin Sulimani in der 28. Minute endete für die Niederösterreicher auch eine wohl historische Negativserie: Nach 19 erfolglosen Versuchen seit dem 3:0 im Innviertel am 29. Mai 2003 gelang der Admira wieder ein Sieg über Ried. Davor datierte der bisher letzte Heimerfolg gegen die Oberösterreicher vom 31. Mai 1997 (3:1).

Die drei Punkte gingen nicht unverdient an die Gastgeber, die vor knapp 2.500 Zuschauern in der 17. Minute zur ersten Chance des Spiels kamen – ein Schuss von Eldis Bajrami flog über die Querlatte. Elf Minuten später spielte Konstantin Kerschbaumer einen Idealpass auf Sulimani, und der Angreifer schob abgeklärt zum 1:0 ein.

In der Folge hatte die Admira die Partie unter Kontrolle. Die Rieder wurden nur äußerst selten gefährlich, so etwa bei einem Schuss von Julius Perstaller aus kurzer Distanz ans Außennetz (57.) oder einem Fallrückzieher von Marcel Ziegl über das Tor (75.). Den Südstädtern boten sich im Laufe der zweiten Hälfte einige Konterchancen, die aber teilweise fahrlässig vergeben wurden.

Issiaka Ouedraogo etwa scheiterte gleich zweimal (59., 63.) freistehend an Ried-Goalie Thomas Gebauer, Sulimani jagte den Ball aus guter Position weit über das gegnerische Gehäuse (72.). Dennoch blieb es bei dem Erfolg der Niederösterreicher, für die es der erste volle Erfolg in diesem Kalenderjahr und seit elf Runden war. Die auf Platz sieben zurückgerutschten Rieder hingegen kassierten die dritte Niederlage in Folge – den möglichen Ausgleich ließ Gernot Trauner in der 92. Minute aus, als er aus kurzer Distanz genau auf Admira-Schlussmann Jörg Siebenhandl schoss.